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Turbomops c)haitzinger

Wunderwuzi Hund – oder die eierlegende Wollmilchsau

Haben Sie schon einmal überlegt, welche – und vor allem welch unterschiedliche – Erwartungen Sie an Ihren Hund haben. Was Sie alles so einfach voraussetzen, ohne darüber nachzudenken, wie Ihr Hund dem allen überhaupt gerecht werden soll? So ein Hund muss schon ein echter Wunderwuzi sein – oder eben die eierlegende Wollmilchsau.

Der Hund als Stimmungsbarometer. Wir wünschen uns, dass unser Hund uns liebt, für uns da ist, unsere Stimmung erkennt und voller Veständnis – ja liebevoll darauf reagiert. Wenn wir Kummer haben oder Bauchweh, wie wohl tut es uns dann, wenn sich das Hundetier zu uns kuschelt und einfach nur lieb ist? Und irgendwie erwarten wir das ja von ihm.

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Dumm gelaufen, oder wie Sie das beste Training ruinieren

Wie Sie das beste Training ruinieren

Wer seinen Hund erziehen, mit ihm trainieren möchte, der gibt sich naturgemäß meist ziemliche Mühe damit. Umso schlimmer, wenn dann das Training nicht greift und/oder nicht den erwünschten Erfolg bringt.

Abgesehen davon dass trotz aller Mühen manche Ziele trainerisch nicht erreichbar sind, weil körperliche, charakterliche, gesundheitliche oder aus sonstigen Voraussetzungen fehlen, gibt es ein paar Missgriffe bzw. Fehler, die jedes noch so gut gemeinte Training ruinieren:

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c) chr.moesl

Fürs Leben lernen

Nicht für die Schule, für das Leben lernen wir! Haben Sie den Spruch auch noch im Ohr?

Auch beim Hundetraining geht es um das echte Leben. Denn auch das, was Sie mit Ihrem  Hund erarbeiten, möchten Sie schließlich in Ihrem ganz normalen Alltag verwenden. Aber bevor Sie soweit sind, ist es sinnvoll, zunächst einmal in einem geschützten = kontrollierbaren Bereich zu bleiben. Natürlich kann man auch einfach so drauflos trainieren, in der Regel bewähren sich aber ein paar Vorüberlegungen und ein wenig Vorbereitung.

 

 

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Karin Immler mit Hunden, Mein liebster Award

Mein Liebster Award

Der Liebster Award ist eine Initiative,

die dazu dient, die Menschen vor den Vorhang zu bringen, die hinter den Blogs stehen. Jede Nominierte des „Mein Liebster Award“ nominiert ihrerseits bis zu 11 weitere BloggerInnen und stellt ihnen einige Fragen. Ich finde es insgesamt eine sehr schöne Idee und eine gute Gelegenheit, nicht nur neue Blogs sondern vor allem auch die Menschen dahinter ein wenig kennenzulernen.

Manuela Vogt von meinhund24.de hat mich nominiert und ich freue mich wirklich darüber. Schließlich gibt es inzwischen richtig viele Blogs rund um Hunde und der Award ist eine nette Möglichkeit, neue LeserInnen anzusprechen.

Manuela hat mir – wie sich das für den LIEBSTER Award gehört – einige Fragen gestellt, die ich im Folgenden gerne beantworte.

 

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So ein schlimmer Hund

Im Blog des fantastischen Bud geht es gerade um „schlimme Hunde“ und was sie so alles anstellen – wobei Bud nicht wirklich ein schlimmer Hund ist . Ich nehme das zum Anlass, meine Gedanken ebenfalls niederzuschreiben – darüber, was einen Hund zum schlimmen Hund macht, ob schlimm ein objektives Kriterium ist und was so alles dahinter stecken kann, wenn ein Hund schlimm ist.

 

Ich bin ja nun schon eine ganze Weile im Trainingsbusiness unterwegs und immer mehr fällt mir auf, dass die Kategorien „braver Hund“ und „schlimmer Hund“ für mich gar keine Bedeutung mehr haben. Dennoch werde ich mit diesen Etiketten konfrontiert, wenn KundInnen mit von ihren Hunden erzählen und so Ähnliches sagen wie  „Dann ist er richtig schlimm!“ oder „Im allgemeinen ist er brav!“.

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Der Zweck heiligt die Mittel

Der Zweck heiligt die Mittel – oder auch nicht!

Der mexikanische Dogwalker ist wieder auf Tour. Am 7. und 8. März gastiert der berühmteste Hundeausführer der Fernsehgeschichte in Österreich. Seine Auftritte sind mehr als umstritten und wieder hat sich eine Gruppe engagierter Hundemenschen der Aufklärung in Sachen „Modernes Hundetraining“ verschrieben. Die Aktion „Tausche Ticket gegen Training“, die bereits 2014 für Aufmerksamkeit gesorgt hat, wird wiederholt. Im Rahmen der Blogparade „it’s time to change – der auftakt zu etwas gutem“ treten BloggerInnen an, die der Initiative für gewaltfreies Hundetraining angehören, um über modernes Hundetraining auf der Basis von Kooperation und positiver Verstärkung zu informieren und ihre persönliche Sicht zum Thema darzulegen. Auch dieser Blogartikel hier ist Teil der Blogparade.

„Sinn und Zweck eines Hundes als Haustier ist doch, dass er unser Freund wird, nicht unser Sklave“ John Bradshaw

Die Motive, einen Hund zu sich zu nehmen, können sehr unterschiedlich sein. Und doch denke ich, dass die meisten Menschen es deshalb tun, weil sie sich davon eine Bereicherung für ihr Leben erwarten. Für viele HundehalterInnen ist der Hund ein wichtiger Gehilfe für die Ausübung ihres Berufes oder eines Hobbies. Für andere ist der Hund ein persönlicher Assistent, der individuelle Handicaps ausgleicht und für ein wenig Unabhängigkeit sorgt. Wieder andere wünschen sich, dass die Kinder mit einem tierischen Gefährten groß werden. Viele versuchen, sich mithilfe des Hundes den Bezug zur Natur zu bewahren, brauchen jemanden, der ihnen wertungsfreie Zuwendung schenkt und den sie verwöhnen, ja den sie lieben können und der sie liebt.
Umso verwerflicher finde ich es, wenn man diesen Menschen einzureden versucht, der einzige Weg, ihren Hund mit dem Regeln des menschlichen Alltags vertraut zu machen, führe über Druck, Härte und Ignoranz.

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Ist es Liebe

Pünktlich zum Valentinstag sind wir rundherum mit der Liebe konfrontiert – oder zumindest mit dem, was Werbung und Filmindustrie darunter verstehen. „Ist es Liebe?“ Keine Angst, ich werde Sie jetzt nicht mit stelzigen Definitionen langweilen. An dem Versuch, Liebe zu erklären haben sich schon ganze Generationen von Dichtern und Denkern die Zähne ausgebissen.

Und wenn es um Menschen und ihre Haustiere geht, dann ist es ohnehin noch einmal schwieriger herauszufinden, welche Gefühle tatsächlich dahinter stecken. Und ganz bestimmt ist es nicht immer Liebe.

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plaudergruppe im ZIB

Ihr Hund ist keine Music Box

Manche meiner LeserInnen wissen vielleicht noch, was eine Music Box ist. Heute heißt es ja eher Juke Box und das klingt schön nostalgisch. Man traf seine Wahl, drückte 2, 3 Knöpfe und schon wurde das gewünschte Lied abgespielt. War das vorbei, drückte man wieder ein paar Knöpfe und das nächste Lied erklang.

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verwauzt-und-zugebellt.de/aus-fremden-koerbchen-geplaudert

Schreck lass nach! Nach Silvester ist vor Silvester

Auf Facebook wurde folgendes Posting, zusammengestellt aus Tasso-, Ebay- und Facebookmeldungen,  veröffentlicht: Zeitraum 26.12.2016 – 4.1.2017

  • Entlaufene Hunde: 669
  • Fundhunde: 126
  • Wieder zu Hause: 300
  • Sichtungen: 35
  • Totfunde: 39
  • Ungeklärt, weil Beiträge gelöscht, Suche beendet oder noch unterwegs: 169

Natürlich weiß ich nicht, ob diese Zahlen wirklich stimmen. Aber es ist eine Tatsache, dass in jedem Jahr etliche Tiere in Todesangst entlaufen und nicht alle diesen Ausflug lebend überstehen.

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Feuerwerksmüll

Wo bleibt der Nichtknallerschutz

Wo bleibt der „Nichtknaller-Schutz?!

Vergangenes Jahr war die Knallerei zum Jahreswechsel zumindest bei uns halbwegs erträglich. Unter anderem war dies wohl darauf zurückzuführen, dass es in Strömen geregnet hat. Das hatte zur Folge dass erstens die diversen Knallobjekte aufgrund der Feuchtigkeit nicht in gewünschter Pracht abzuschließen waren und zweitens viele Freunde des Krach- und Knallspektakels lieber in der warmen Stube geblieben waren. In diesem Jahr lockte das frühlingshafte Wetter nicht nur am Silvesterabend sondern auch schon die Tage davor – und leider danach ebenso – auch jene Knallfreaks heraus, die nicht so wetterfest sind. Kurz gesagt, es war fürchterlich.

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