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Kategorie: Allgemein

golden retriever auf der wiese

Ich verstehe Sie

Ich verstehe Sie! Ich weiß genau, wie Sie sich fühlen. Ja wirklich!

Ich weiß, wie es ist, wenn man nur im Dunkeln mit dem Hund rausgehen möchte, damit man niemandem begegnet. Ich fühle mit Ihnen, wenn Sie in einer scheußlichen Gegend Gassi gehen, weil Ihnen da niemand begegnet. Und ich weiß auch, wie es ist, wenn man mit hochrotem Gesicht schleunigst die Szene verlassen möchte, weil man sich nur noch geniert.

 

Ich kenne dieses Gefühl, wenn der eigene Hund sich wieder einmal unmöglich aufführt und die ganze Nachbarschaft Zeuge ist. Die Hilflosigkeit, wenn jemand sagt: „Und? Was ist jetzt mit deinen neumodernen Methoden?“ Die Wut, weil der Hund ausgerechnet jetzt …. Die Einsamkeit, weil niemand mehr auf Besuch kommen und schon gar niemand mehr Sie einladen mag. Und die Scham, nicht einmal einen Hund vernünftig erziehen zu können!

 

 

Fast ein Jahr gegen die Angst

Genau so sicher, wie es in jedem Jahr erst Weihnachten wird und dann Silvester, werden immer wieder HundehalterInnen völlig unvorbereitet von diesen Ereignissen getroffen. In jedem Jahr bin ich erneut erstaunt, enttäuscht und entsetzt darüber, wie kurz das Gedächtnis mancher Menschen ist. Verantwortungsbewusste TrainerInnen und TierärztInnen beginnen spätestens im Sommer über Blogs, soziale Medien und andere Verteiler auf Silvester und die damit verbundenen Herausforderungen hinzuweisen. Was immer an Training, Gewöhnung, Desensibilisierung und sonstigen Maßnahmen hilfreich für den verängstigten Hund sein kann, benötigt Zeit. Auch die Gabe von Medikamenten, die unter bestimmten Voraussetzungen durchaus eine Option ist, will gut vorbereitet sein.

 

 

Oh du stille Zeit

Die Weihnachtszeit hat es ganz schön in sich – und meistens auch schon die Vorweihnachtszeit. Von Ruhe und Besinnung keine Spur. Statt dessen Lärm, Hektik und leider oft auch Streit und Ärger. Vieles beruflicher oder privater Natur will im zu Ende gehenden Jahr noch rasch erledigt werden. Dazu kommen gesellschaftliche Verpflichtungen, Adventveranstaltungen, Weihnachtsfeiern und natürlich auch noch die Weihnachtseinkäufe.

 

spielende hunde im grünen

Lassen wir die Kirche im Dorf

Was derzeit in Österreich passiert, gleicht zumindest in den Großstädten schon beinahe einer Hexenjagd auf HundehalterInnen. Ausgelöst durch den unüberlegten Novellierungsvorschlag zur Wiener Hundehalterverordnung, eingebracht in grenzenloser Selbstüberschätzung einer Kommunalpolitikerin, die ihrem Hundehass freien Lauf ließ. Selbstüberschätzung deshalb, weil sie es nicht einmal für nötig befunden hat, sich zuvor mit Fachpersonen, deren es in Österreich ja etliche gibt, zusammenzusetzen.

 

Mann mit Hund

Höflichkeit ist Tierschutz

Die Umweltrentabilität der Höflichkeit

 

Wieso dient Höflichkeit dem Tierschutz?! Ich werde Ihnen gerne erläutern, wie ich das meine. Hier geht es sozusagen um die Umwegrentabilität. Also um einen Effekt, der vielleicht nicht sofort auffällt, aber von nachhaltiger Bedeutung ist.

 

Wir und die anderen

 

Wir Hundemenschen sind auf eine breite Akzeptanz durch Nicht-HundehalterInnen angewiesen. Wir leben in Städten und Dörfern, in Siedlungen oder Wohnblocks. Wir spazieren auf öffentlichen Wegen, in Parks und Erholungsgebieten. Wir benutzen öffentliche Verkehrsmittel, gehen ins Kaffeehaus und nehmen unsere Hunde vielleicht sogar mit zur Arbeit.

 

Hundeopa beim Seminar

Was Hänschen nicht lernt

Vergangene Woche bekam ich einen Anruf. Nach einer wortreichen Schilderung der jüngsten Vorfälle, kam die Frage: „Der Hund ist aber schon 8 Jahre alt. Kann der das überhaupt noch lernen?“

 

Im ersten Moment habe ich geschmunzelt. Der Anrufer war der Stimme nach selbst auch schon „knapp“ aus dem Schulalter raus. Allerdings war schnell klar, dass der Hundehalter seine Frage ernst gemeint hatte und wirklich in Sorge war, sein Hund könnte zu alt sein, um etwas Neues zu lernen und sich weiterzuentwickeln.

 

 

Kollege Hund

Am 22. Juni ist der „Take Your Dog to Work Day“, der vor allem in Großbritannien gefeiert wird. Ich weiß gar nicht, ob es im deutschsprachigen Raum auch so einen Bürohund-Feiertag gibt, aber vielleicht kommt das ja noch. „Kollege Hund“ ist auch bei uns ein vielgewünschtes Modell und mit etwas gutem Willen und ebensolchem Training durchaus machbar.

 

Mit einem alten Hund zu leben

ist etwas ganz Besonderes. Und glauben Sie mir, ich muss es wissen. Ich teile mein Leben aktuell mit 2 Hundesenioren und auch davor durfte ich Hunde – und Katzen – in den letzen Jahren ihres Lebens begleiten. das war nicht einfach – aber schön! Irgendwie wird alles weicher, gemächlich und – ein wenig altmodisch formuliert – innig. Ja, es schwingt Wehmut mit, in den besonderen Momenten mit unseren Oldies. Und ja, die Vergänglichkeit – auch die eigene – wird mir im Leben mit meinen Grauen Schnauzen sehr bewusst,

Terrier mit Herz c)schuesu

Nennen wir es Liebe

Kennen Sie das Gefühl, wenn Sie Ihren Hund anschauen, der vielleicht gerade selbstvergessen an etwas Unaussprechlichem knabbert oder den Schlaf des Gerechten schläft und gerade „so süß“ schnarcht? Und Sie dabei eine warme Welle durchläuft, von oben bis unten, die Ihnen beinahe die Tränen in die Augen drückt? In so einem Moment würden Sie alles tun, jeden Angreifer abwehren und Himmel und Hölle in Bewegung setzen, damit es diesem Tier gut geht. Was ist das, das diese heftigen Gefühle in Ihnen hochsteigen lässt? Nennen wir es Liebe?