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Kategorie: Allgemein

Terrier mit Herz c)schuesu

Nennen wir es Liebe

Kennen Sie das Gefühl, wenn Sie Ihren Hund anschauen, der vielleicht gerade selbstvergessen an etwas Unaussprechlichem knabbert oder den Schlaf des Gerechten schläft und gerade „so süß“ schnarcht? Und Sie dabei eine warme Welle durchläuft, von oben bis unten, die Ihnen beinahe die Tränen in die Augen drückt? In so einem Moment würden Sie alles tun, jeden Angreifer abwehren und Himmel und Hölle in Bewegung setzen, damit es diesem Tier gut geht. Was ist das, das diese heftigen Gefühle in Ihnen hochsteigen lässt? Nennen wir es Liebe?

 

Bordercollie im Besuchsdienst

Hund im Dienst

Tag des Blindenhundes

Am 29. Jänner ist der Tag des Blindenhundes. Anlass genug, über Assistenz-, Besuchs- und Therapiehunde bzw. deren Ausbildung nachzudenken. Es scheint mir fast schon ein wenig trendy zu sein, einen Therapiehund oder zumindest einen Besuchshund zu führen. Und wo Trends sind, gibt es auch sofort Anbieter, die diesen Markt bedienen. Zurzeit schießen Ausbildungsstätten für Therapie- und Besuchsdiensthunde wie Schwammerl aus dem Boden. Aufgehübscht durch fantasievolle Zertifikate, oft kryptisch formuliert, was die dahinterstehende Philosophie betrifft, werden da unterschiedlichste Ausbildungen angeboten, zum Teil zu horrenden Preisen und mit unklaren Ausbildungszielen.

Merlin by Foto Flausen

Bloggergeheimnisse

Der Mystery Blogger Award

 

Manchmal darf es auch ein wenig off-topic sein und somit nütze ich die Gelegenheit, mich endlich bei Antonietta Matteo für die Nominierung zum Mystery Blogger Award zu bedanken. Antonietta ist Hundetrainerin in Fürstenfeldbruck, macht wunderbare Fotos und schreibt – vor allem über Hunde. Ihre Kurzgeschichten finden sich zum Beispiel in  „Best of ISSN‘ RÜDE“ und „Mein Hund heißt NEIN“  und natürlich bloggt sie auch – von ihrem eigenen Hund Paolo inspiriert.

Wir haben uns vergangenes Jahr kennengelernt, als Antonietta mit ihrem Mann Helmut und Paolo in Salzburg war. Und wie das unter Hundeleuten so ist, sind uns die Gesprächsthemen vom Hundespaziergang übers Abendessen bis zum Digestif nicht ausgegangen.

borderterrier mit schweinsohr c)schuesu

Zeit zum Heranwachsen

Über die Bedeutung der Sozialisierungsphase liest und hört man ja genug. Was so ein kleines Hunderl nicht alles kennenlernen muss. In der Praxis besteht allerdings die Gefahr, dass statt einer sensiblen Sozialisierung eine völlige Überforderung des Welpen stattfindet. Wie schon im letzten Blogartikel erwähnt, geht es meiner Meinung nach viel mehr darum, in diesem Lebensabschnitt dafür zu sorgen, dass Ihr Welpe ein positives Weltbild entwickelt und vertrauensvoll und mit gesunder Neugierde hinaus ins Leben geht.

Welpe sucht Schutz

Was Ihr Welpe wirklich lernen muss

Wenn ein Welpe einzieht, ist nichts mehr wie es vorher war. Selbst wenn Sie davor schon Hunde hatten, ein Welpe verändert alles. Schon die Vorfreude ist etwas ganz Besonderes, die Vorbereitungen auf den Tag X und die Pläne und Ideen, was man alles mit dem Hundebaby unternehmen wird. Nicht zu vergessen: das Einkaufen für das Hundekind! Und dann ist er da, der Fellzwerg, und stellt erst einmal alles auf den Kopf. Was für eine aufregende Zeit!

Hund im Arm c)Susi Schützinger

Die Magie der Sprache

Ich liebe Sprachen, ich mag es mit Worten zu spielen und mit Bedacht auch Begriffe zu verwenden, die vielleicht nicht (mehr) allzu üblich sind. Ich mag Feinheiten und freue mich über pointierten Sprachwitz. „Sprechdenken“ ist mir sehr wichtig, weil die Sprache mir hilft, meine Gedanken zu sortieren.

Worte sind für mich sichtbar – oder besser – hörbar gemachte Gedanken. Und dadurch, dass Gedanken hörbar gemacht werden, sozusagen manifestiert, bekommen sie Kraft und Nachdruck. Und damit werden auch die Emotionen, die dazu gehören, kräftiger und nachdrücklicher. Sind es fiese Gedanken, dann folgen fiese Emotionen, sind es schöne Gedanken, dann folgen angenehme Emotionen.

c) Susi Schütznger

Bitte nicht ärgern!

Ärger ist ein schlechter Ratgeber!
Natürlich habe ich Verständnis, wenn Sie sich gelegentlich über Ihren Hund ärgern – wer tut das nicht? Puh, und wie ich mich schon über meine Hunde geärgert habe! Und sie obendrein mit allerlei wenig schmeichelhaften Namen belegt. Genützt im erzieherischen Sinne hat das allerdings herzlich wenig. Denn in meinem Ärger war ich meinen Hunden vermutlich unangenehm oder gar unheimlich und ganz bestimmt nicht hilfreich. Führungskompetenz sieht anders aus.

copyrith photo.phil (53)

Immer mit der Ruhe!

„Immer mit der Ruhe!“ Diesen Satz dürfen Sie sich gerne einprägen. In vielerlei Hinsicht er beinahe eine Zauberformel. Viele ungute Situationen mit unseren Hunden entstehen durch’s Hudeln. (Für die nicht ÖsterreicherInnen: hudeln bedeutet übereilt und daher mit mangelnder Sorgfalt handeln .) Viel zu viele Dinge machen wir nebenbei, ohne rechte Aufmerksamkeit und ohne Sorgfalt. Drei Sachen zugleich – und nicht eines davon mit vollem Bewusstsein.

Mogli entspannt sich

Ich bin im Stress!

„Ich bin im Stress!“ Kennen Sie diesen Satz? Bestimmt! Kaum jemand, der ihn noch nicht verwendet hat. In Zeiten von Facebook & Co scheint es sogar schon zum guten Ton zu gehören, „im Stress“ zu sein. Besonders die Formulierung „ich bin im Stress“ statt „ich habe Stress“ finde ich spannend. Die erweckt bei mir ein Bild, als würde jemand ertrinken im Stress, darin untergehen. Vielleicht ist es ja genau so und wir gehen förmlich unter in all dem Wirbel und dem Zeitdruck in unserem Leben.

Grenzen contra Leckerchen

Grenzen contra Leckerchen – oder Hirn contra Muskeln

 

Interessanterweise hält sich in manchen Kreisen der Hundewelt ein Gerücht besonders hartnäckig: WattebäuschchenwerferInnen, ClickertrainerInnen und ähnlich sonderbare Exemplare der Gattung HundehalterInnen erziehen ihre Hunde antiautoritär. Oder – so lautet eine viel bemühte Formulierung – sie setzen ihren Hunden keine Grenzen.