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Kategorie: Allgemein

Mann mit Hund

Höflichkeit ist Tierschutz

Die Umweltrentabilität der Höflichkeit

 

Wieso dient Höflichkeit dem Tierschutz?! Ich werde Ihnen gerne erläutern, wie ich das meine. Hier geht es sozusagen um die Umwegrentabilität. Also um einen Effekt, der vielleicht nicht sofort auffällt, aber von nachhaltiger Bedeutung ist.

 

Wir und die anderen

 

Wir Hundemenschen sind auf eine breite Akzeptanz durch Nicht-HundehalterInnen angewiesen. Wir leben in Städten und Dörfern, in Siedlungen oder Wohnblocks. Wir spazieren auf öffentlichen Wegen, in Parks und Erholungsgebieten. Wir benutzen öffentliche Verkehrsmittel, gehen ins Kaffeehaus und nehmen unsere Hunde vielleicht sogar mit zur Arbeit.

 

Hundeopa beim Seminar

Was Hänschen nicht lernt

Vergangene Woche bekam ich einen Anruf. Nach einer wortreichen Schilderung der jüngsten Vorfälle, kam die Frage: „Der Hund ist aber schon 8 Jahre alt. Kann der das überhaupt noch lernen?“

 

Im ersten Moment habe ich geschmunzelt. Der Anrufer war der Stimme nach selbst auch schon „knapp“ aus dem Schulalter raus. Allerdings war schnell klar, dass der Hundehalter seine Frage ernst gemeint hatte und wirklich in Sorge war, sein Hund könnte zu alt sein, um etwas Neues zu lernen und sich weiterzuentwickeln.

 

 

Kollege Hund

Am 22. Juni ist der „Take Your Dog to Work Day“, der vor allem in Großbritannien gefeiert wird. Ich weiß gar nicht, ob es im deutschsprachigen Raum auch so einen Bürohund-Feiertag gibt, aber vielleicht kommt das ja noch. „Kollege Hund“ ist auch bei uns ein vielgewünschtes Modell und mit etwas gutem Willen und ebensolchem Training durchaus machbar.

 

Mit einem alten Hund zu leben

ist etwas ganz Besonderes. Und glauben Sie mir, ich muss es wissen. Ich teile mein Leben aktuell mit 2 Hundesenioren und auch davor durfte ich Hunde – und Katzen – in den letzen Jahren ihres Lebens begleiten. das war nicht einfach – aber schön! Irgendwie wird alles weicher, gemächlich und – ein wenig altmodisch formuliert – innig. Ja, es schwingt Wehmut mit, in den besonderen Momenten mit unseren Oldies. Und ja, die Vergänglichkeit – auch die eigene – wird mir im Leben mit meinen Grauen Schnauzen sehr bewusst,

Terrier mit Herz c)schuesu

Nennen wir es Liebe

Kennen Sie das Gefühl, wenn Sie Ihren Hund anschauen, der vielleicht gerade selbstvergessen an etwas Unaussprechlichem knabbert oder den Schlaf des Gerechten schläft und gerade „so süß“ schnarcht? Und Sie dabei eine warme Welle durchläuft, von oben bis unten, die Ihnen beinahe die Tränen in die Augen drückt? In so einem Moment würden Sie alles tun, jeden Angreifer abwehren und Himmel und Hölle in Bewegung setzen, damit es diesem Tier gut geht. Was ist das, das diese heftigen Gefühle in Ihnen hochsteigen lässt? Nennen wir es Liebe?

 

Bordercollie im Besuchsdienst

Hund im Dienst

Tag des Blindenhundes

Am 29. Jänner ist der Tag des Blindenhundes. Anlass genug, über Assistenz-, Besuchs- und Therapiehunde bzw. deren Ausbildung nachzudenken. Es scheint mir fast schon ein wenig trendy zu sein, einen Therapiehund oder zumindest einen Besuchshund zu führen. Und wo Trends sind, gibt es auch sofort Anbieter, die diesen Markt bedienen. Zurzeit schießen Ausbildungsstätten für Therapie- und Besuchsdiensthunde wie Schwammerl aus dem Boden. Aufgehübscht durch fantasievolle Zertifikate, oft kryptisch formuliert, was die dahinterstehende Philosophie betrifft, werden da unterschiedlichste Ausbildungen angeboten, zum Teil zu horrenden Preisen und mit unklaren Ausbildungszielen.

Merlin by Foto Flausen

Bloggergeheimnisse

Der Mystery Blogger Award

 

Manchmal darf es auch ein wenig off-topic sein und somit nütze ich die Gelegenheit, mich endlich bei Antonietta Matteo für die Nominierung zum Mystery Blogger Award zu bedanken. Antonietta ist Hundetrainerin in Fürstenfeldbruck, macht wunderbare Fotos und schreibt – vor allem über Hunde. Ihre Kurzgeschichten finden sich zum Beispiel in  „Best of ISSN‘ RÜDE“ und „Mein Hund heißt NEIN“  und natürlich bloggt sie auch – von ihrem eigenen Hund Paolo inspiriert.

Wir haben uns vergangenes Jahr kennengelernt, als Antonietta mit ihrem Mann Helmut und Paolo in Salzburg war. Und wie das unter Hundeleuten so ist, sind uns die Gesprächsthemen vom Hundespaziergang übers Abendessen bis zum Digestif nicht ausgegangen.

borderterrier mit schweinsohr c)schuesu

Zeit zum Heranwachsen

Über die Bedeutung der Sozialisierungsphase liest und hört man ja genug. Was so ein kleines Hunderl nicht alles kennenlernen muss. In der Praxis besteht allerdings die Gefahr, dass statt einer sensiblen Sozialisierung eine völlige Überforderung des Welpen stattfindet. Wie schon im letzten Blogartikel erwähnt, geht es meiner Meinung nach viel mehr darum, in diesem Lebensabschnitt dafür zu sorgen, dass Ihr Welpe ein positives Weltbild entwickelt und vertrauensvoll und mit gesunder Neugierde hinaus ins Leben geht.

Welpe sucht Schutz

Was Ihr Welpe wirklich lernen muss

Wenn ein Welpe einzieht, ist nichts mehr wie es vorher war. Selbst wenn Sie davor schon Hunde hatten, ein Welpe verändert alles. Schon die Vorfreude ist etwas ganz Besonderes, die Vorbereitungen auf den Tag X und die Pläne und Ideen, was man alles mit dem Hundebaby unternehmen wird. Nicht zu vergessen: das Einkaufen für das Hundekind! Und dann ist er da, der Fellzwerg, und stellt erst einmal alles auf den Kopf. Was für eine aufregende Zeit!