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Kategorie: Vernetzen

2 Hunde kommunizieren

Fernsehen oder Fortbildung

Es ist wieder einmal überstanden. Die Europatour des amerikanischen TV-Stars hat auch in Österreich Station gemacht – und wir haben es überlebt. Während die Fachwelt massiv gegen die Auftritte des selbsternannten Hundeflüsterers auftritt, hält seine Fangemeinde treu zu ihm. Diskussionen auf Augenhöhe zwischen BefürworterInnen und GegnerInnen gibt es wenige – zumindest nicht im Netz. Da wird sich befetzt, was das Zeug hält, wobei ein gewisser Unterschied in Wortwahl und Umgang mit Grammatik ins Auge springt.

 

 

Natürlich sind Sie der Chef

 

Zwar füllt er die ganz großen Hallen nicht mehr, der Zulauf zu seinen Shows ist aber immer noch groß – erneut gastiert der mexikanische Dogwalker in Österreich. Während ihm die Fans zujubeln und ihn mit Zähnen und Klauen verteidigen, setzen „die anderen“ auf Aufklärung. Die Aktion „Tausche Ticket gegen Training“, die bereits 2014 und 2017 für Aufmerksamkeit gesorgt hat, geht in die 3. Runde. Im Rahmen der Initiative für gewaltfreies Hundetraining, treten BloggerInnen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz erneut zu einer Blogparade an. Auch dieser Blogartikel ist Teil der Blogparade, der Startschuss dazu fiel hier.

 

Natürlich sind sie der Chef.

Aber müssen Sie deshalb ein Ekel sein?

 

Völlig richtig, jedes Schiff hat einen Kapitän! In unserer Welt mit all den Menschenregeln und der Menschenlogik wird es tatsächlich nur so funktionieren, dass im Mensch-Hund-Gespann Sie die Vorgaben machen. Ist das aber gleichbedeutend damit, dass Sie Ihren Hund drangsalieren, bedrohen, einschüchtern – im Pseudo-Fachjargon – “dominieren”? Ich denke nicht.

Merlin by Foto Flausen

Bloggergeheimnisse

Der Mystery Blogger Award

 

Manchmal darf es auch ein wenig off-topic sein und somit nütze ich die Gelegenheit, mich endlich bei Antonietta Matteo für die Nominierung zum Mystery Blogger Award zu bedanken. Antonietta ist Hundetrainerin in Fürstenfeldbruck, macht wunderbare Fotos und schreibt – vor allem über Hunde. Ihre Kurzgeschichten finden sich zum Beispiel in  „Best of ISSN‘ RÜDE“ und „Mein Hund heißt NEIN“  und natürlich bloggt sie auch – von ihrem eigenen Hund Paolo inspiriert.

Wir haben uns vergangenes Jahr kennengelernt, als Antonietta mit ihrem Mann Helmut und Paolo in Salzburg war. Und wie das unter Hundeleuten so ist, sind uns die Gesprächsthemen vom Hundespaziergang übers Abendessen bis zum Digestif nicht ausgegangen.

Karin Immler mit Hunden, Mein liebster Award

Mein Liebster Award

Der Liebster Award ist eine Initiative,

die dazu dient, die Menschen vor den Vorhang zu bringen, die hinter den Blogs stehen. Jede Nominierte des „Mein Liebster Award“ nominiert ihrerseits bis zu 11 weitere BloggerInnen und stellt ihnen einige Fragen. Ich finde es insgesamt eine sehr schöne Idee und eine gute Gelegenheit, nicht nur neue Blogs sondern vor allem auch die Menschen dahinter ein wenig kennenzulernen.

Manuela Vogt von meinhund24.de hat mich nominiert und ich freue mich wirklich darüber. Schließlich gibt es inzwischen richtig viele Blogs rund um Hunde und der Award ist eine nette Möglichkeit, neue LeserInnen anzusprechen.

Manuela hat mir – wie sich das für den LIEBSTER Award gehört – einige Fragen gestellt, die ich im Folgenden gerne beantworte.

 

Hundenase und ein trauriger Blick

So ein schlimmer Hund

Im Blog des fantastischen Bud geht es gerade um „schlimme Hunde“ und was sie so alles anstellen – wobei Bud nicht wirklich ein schlimmer Hund ist . Ich nehme das zum Anlass, meine Gedanken ebenfalls niederzuschreiben – darüber, was einen Hund zum schlimmen Hund macht, ob schlimm ein objektives Kriterium ist und was so alles dahinter stecken kann, wenn ein Hund schlimm ist.

 

Ich bin ja nun schon eine ganze Weile im Trainingsbusiness unterwegs und immer mehr fällt mir auf, dass die Kategorien „braver Hund“ und „schlimmer Hund“ für mich gar keine Bedeutung mehr haben. Dennoch werde ich mit diesen Etiketten konfrontiert, wenn KundInnen mit von ihren Hunden erzählen und so Ähnliches sagen wie  „Dann ist er richtig schlimm!“ oder „Im allgemeinen ist er brav!“.

Franziska Müller mit Schäferhündin Kira

Der Zweck heiligt die Mittel

Der Zweck heiligt die Mittel

– oder auch nicht!

Der mexikanische Dogwalker ist wieder auf Tour. Am 7. und 8. März gastiert der berühmteste Hundeausführer der Fernsehgeschichte in Österreich. Seine Auftritte sind mehr als umstritten und wieder hat sich eine Gruppe engagierter Hundemenschen der Aufklärung in Sachen „Modernes Hundetraining“ verschrieben. Die Aktion „Tausche Ticket gegen Training“, die bereits 2014 für Aufmerksamkeit gesorgt hat, wird wiederholt. Im Rahmen der Blogparade „it’s time to change – der auftakt zu etwas gutem“ treten BloggerInnen an, die der Initiative für gewaltfreies Hundetraining angehören, um über modernes Hundetraining auf der Basis von Kooperation und positiver Verstärkung zu informieren und ihre persönliche Sicht zum Thema darzulegen. Auch dieser Blogartikel hier ist Teil der Blogparade.

„Sinn und Zweck eines Hundes als Haustier ist doch, dass er unser Freund wird, nicht unser Sklave“ John Bradshaw

Die Motive, einen Hund zu sich zu nehmen, können sehr unterschiedlich sein. Und doch denke ich, dass die meisten Menschen es deshalb tun, weil sie sich davon eine Bereicherung für ihr Leben erwarten. Für viele HundehalterInnen ist der Hund ein wichtiger Gehilfe für die Ausübung ihres Berufes oder eines Hobbies. Für andere ist der Hund ein persönlicher Assistent, der individuelle Handicaps ausgleicht und für ein wenig Unabhängigkeit sorgt. Wieder andere wünschen sich, dass die Kinder mit einem tierischen Gefährten groß werden. Viele versuchen, sich mithilfe des Hundes den Bezug zur Natur zu bewahren, brauchen jemanden, der ihnen wertungsfreie Zuwendung schenkt und den sie verwöhnen, ja den sie lieben können und der sie liebt.
Umso verwerflicher finde ich es, wenn man diesen Menschen einzureden versucht, der einzige Weg, ihren Hund mit dem Regeln des menschlichen Alltags vertraut zu machen, führe über Druck, Härte und Ignoranz.

malamute im winterwald

Magic Power

Wieder einmal bin ich durch einen Blogartikel von Anna Meissner auf eine interessante Blogparade aufmerksam geworden: Magic Power. Julia Wenderoth von miDoggy hat zu einer wundervollen Weihnachtsaktion aufgerufen, inspiriert durch Dr. Jane Goodall, die in einem Interview zum Film #HUMAN darüber sprach, wie sie die Welt zu einer besseren machen würde, hätte sie „magic power“. Julia Wenderoth hat uns eingeladen, unsere Gedanken zu teilen, was wir mit „magic power“ anstellen würden.

Welttierschutztag, 4. Oktober

Heute ist Welttierschutztag.

„Wir haben nicht zwei Herzen – eins für die Tiere und eins für die Menschen. In der Gewaltausübung gegenüber ersteren und der Gewaltausübung gegen letztere gibt es keinen anderen Unterschied als derjenige des Opfers.“ Alphonse de Lamartine

Grund genug, sich ein wenig mit dem Tierschutz zu beschäftigen. Was ist überhaupt Tierschutz? Diese Frage komplex zu betrachten ist ein schwieriges Unterfangen, es gibt allzu viele Facetten. Tierschutz ist:

  • den örtlichen Tierschutzverein mit einer Spende zu unterstützen
  • die Katze kastrieren zu lassen, um unerwünschten Nachwuchs zu verhindern
  • wenn Umweltaktivisten darauf aufmerksam machen, dass die Weltmeere kaputt gefischt  werden
  • im Winter die Vögel zu füttern
  • Bienen- und Schmetterlingspflanzen in den Garten zu setzen