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Schlagwort: angst

Fast ein Jahr gegen die Angst

Genau so sicher, wie es in jedem Jahr erst Weihnachten wird und dann Silvester, werden immer wieder HundehalterInnen völlig unvorbereitet von diesen Ereignissen getroffen. In jedem Jahr bin ich erneut erstaunt, enttäuscht und entsetzt darüber, wie kurz das Gedächtnis mancher Menschen ist. Verantwortungsbewusste TrainerInnen und TierärztInnen beginnen spätestens im Sommer über Blogs, soziale Medien und andere Verteiler auf Silvester und die damit verbundenen Herausforderungen hinzuweisen. Was immer an Training, Gewöhnung, Desensibilisierung und sonstigen Maßnahmen hilfreich für den verängstigten Hund sein kann, benötigt Zeit. Auch die Gabe von Medikamenten, die unter bestimmten Voraussetzungen durchaus eine Option ist, will gut vorbereitet sein.

 

 

Hund pinkelt an Silvesterrakete

Schreck lass nach! Nach Silvester ist vor Silvester

Auf Facebook wurde folgendes Posting, zusammengestellt aus Tasso-, Ebay- und Facebookmeldungen,  veröffentlicht: Zeitraum 26.12.2016 – 4.1.2017

  • Entlaufene Hunde: 669
  • Fundhunde: 126
  • Wieder zu Hause: 300
  • Sichtungen: 35
  • Totfunde: 39
  • Ungeklärt, weil Beiträge gelöscht, Suche beendet oder noch unterwegs: 169

Natürlich weiß ich nicht, ob diese Zahlen wirklich stimmen. Aber es ist eine Tatsache, dass in jedem Jahr etliche Tiere in Todesangst entlaufen und nicht alle diesen Ausflug lebend überstehen.

Feuerwerksmüll

Wo bleibt der Nichtknallerschutz

Wo bleibt der „Nichtknaller-Schutz?!

Vergangenes Jahr war die Knallerei zum Jahreswechsel zumindest bei uns halbwegs erträglich. Unter anderem war dies wohl darauf zurückzuführen, dass es in Strömen geregnet hat. Das hatte zur Folge dass erstens die diversen Knallobjekte aufgrund der Feuchtigkeit nicht in gewünschter Pracht abzuschließen waren und zweitens viele Freunde des Krach- und Knallspektakels lieber in der warmen Stube geblieben waren. In diesem Jahr lockte das frühlingshafte Wetter nicht nur am Silvesterabend sondern auch schon die Tage davor – und leider danach ebenso – auch jene Knallfreaks heraus, die nicht so wetterfest sind. Kurz gesagt, es war fürchterlich.

Spinnennetz

Die Sache mit der Angst

Das ist so eine Sache mit der Angst. Wer sie hat, ist eigentlich doppelt bedient. Erstens eben weil er Angst hat und zweitens aufgrund der Reaktion seiner Umwelt. Denn diese kann die Angst womöglich missverstehen, verlachen, bewusst ignorieren oder überhaupt nicht wahrnehmen. Angst lässt uns verrückte Dinge tun, die sich nach außen oder auch nach innen  richten. So kann es sein, dass Sie aus Angst eine kleine Spinne töten oder den Staubsauger an die Wand werfen, weil die Spinne in der Zwischenzeit das Weite gesucht hat. Es kann aber auch sein, dass Ihnen die Angst auf den Magen schlägt, oder Sie sich die Fingernägel ab beißen bis es blutet.