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Schlagwort: Belohnung

weißer hund legt kopf auf tuch

Mein Hund kann!

Am Beginn eines Gruppenkurses lade ich alle TeilnehmerInnen ein, sich kurz vorzustellen. Ich frage nach den Namen von Mensch und Hund, den Erwartungen an den Kurs, und vor allem bitte ich um Beantwortung der Frage: „Was kann Ihr Hund besonders gut?“

 

Als ich vor Jahren damit begonnen habe, diese Frage zu stellen, geschah das natürlich aus bestimmten Überlegungen heraus. Wie schwer den HundehalterInnen die Antwort auf diese Frage tatsächlich fällt, war mir in diesem Ausmaß nicht klar. Und so ist es mir besonders wichtig, sie wieder und wieder zu stellen.

 

 

2 Hunde kommunizieren

Fernsehen oder Fortbildung

Es ist wieder einmal überstanden. Die Europatour des amerikanischen TV-Stars hat auch in Österreich Station gemacht – und wir haben es überlebt. Während die Fachwelt massiv gegen die Auftritte des selbsternannten Hundeflüsterers auftritt, hält seine Fangemeinde treu zu ihm. Diskussionen auf Augenhöhe zwischen BefürworterInnen und GegnerInnen gibt es wenige – zumindest nicht im Netz. Da wird sich befetzt, was das Zeug hält, wobei ein gewisser Unterschied in Wortwahl und Umgang mit Grammatik ins Auge springt.

 

 

borderterrier mit schweinsohr c)schuesu

Zeit zum Heranwachsen

Über die Bedeutung der Sozialisierungsphase liest und hört man ja genug. Was so ein kleines Hunderl nicht alles kennenlernen muss. In der Praxis besteht allerdings die Gefahr, dass statt einer sensiblen Sozialisierung eine völlige Überforderung des Welpen stattfindet. Wie schon im letzten Blogartikel erwähnt, geht es meiner Meinung nach viel mehr darum, in diesem Lebensabschnitt dafür zu sorgen, dass Ihr Welpe ein positives Weltbild entwickelt und vertrauensvoll und mit gesunder Neugierde hinaus ins Leben geht.

Welpe sucht Schutz

Was Ihr Welpe wirklich lernen muss

Wenn ein Welpe einzieht, ist nichts mehr wie es vorher war. Selbst wenn Sie davor schon Hunde hatten, ein Welpe verändert alles. Schon die Vorfreude ist etwas ganz Besonderes, die Vorbereitungen auf den Tag X und die Pläne und Ideen, was man alles mit dem Hundebaby unternehmen wird. Nicht zu vergessen: das Einkaufen für das Hundekind! Und dann ist er da, der Fellzwerg, und stellt erst einmal alles auf den Kopf. Was für eine aufregende Zeit!

schwarzweißer Welpe mit Turnschuh

Dumm gelaufen, oder wie Sie das beste Training ruinieren

Wie Sie das beste Training ruinieren

Wer seinen Hund erziehen, mit ihm trainieren möchte, der gibt sich naturgemäß meist ziemliche Mühe damit. Umso schlimmer, wenn dann das Training nicht greift und/oder nicht den erwünschten Erfolg bringt.

Abgesehen davon dass trotz aller Mühen manche Ziele trainerisch nicht erreichbar sind, weil körperliche, charakterliche, gesundheitliche oder aus sonstigen Voraussetzungen fehlen, gibt es ein paar Missgriffe bzw. Fehler, die jedes noch so gut gemeinte Training ruinieren:

Handtarget für Gelenkige c) chr.moesl

Fürs Leben lernen

Nicht für die Schule, für das Leben lernen wir! Haben Sie den Spruch auch noch im Ohr?

Auch beim Hundetraining geht es um das echte Leben. Denn auch das, was Sie mit Ihrem  Hund erarbeiten, möchten Sie schließlich in Ihrem ganz normalen Alltag verwenden. Aber bevor Sie soweit sind, ist es sinnvoll, zunächst einmal in einem geschützten = kontrollierbaren Bereich zu bleiben. Natürlich kann man auch einfach so drauflos trainieren, in der Regel bewähren sich aber ein paar Vorüberlegungen und ein wenig Vorbereitung.

 

Franziska Müller mit Schäferhündin Kira

Der Zweck heiligt die Mittel

Der Zweck heiligt die Mittel

– oder auch nicht!

Der mexikanische Dogwalker ist wieder auf Tour. Am 7. und 8. März gastiert der berühmteste Hundeausführer der Fernsehgeschichte in Österreich. Seine Auftritte sind mehr als umstritten und wieder hat sich eine Gruppe engagierter Hundemenschen der Aufklärung in Sachen „Modernes Hundetraining“ verschrieben. Die Aktion „Tausche Ticket gegen Training“, die bereits 2014 für Aufmerksamkeit gesorgt hat, wird wiederholt. Im Rahmen der Blogparade „it’s time to change – der auftakt zu etwas gutem“ treten BloggerInnen an, die der Initiative für gewaltfreies Hundetraining angehören, um über modernes Hundetraining auf der Basis von Kooperation und positiver Verstärkung zu informieren und ihre persönliche Sicht zum Thema darzulegen. Auch dieser Blogartikel hier ist Teil der Blogparade.

„Sinn und Zweck eines Hundes als Haustier ist doch, dass er unser Freund wird, nicht unser Sklave“ John Bradshaw

Die Motive, einen Hund zu sich zu nehmen, können sehr unterschiedlich sein. Und doch denke ich, dass die meisten Menschen es deshalb tun, weil sie sich davon eine Bereicherung für ihr Leben erwarten. Für viele HundehalterInnen ist der Hund ein wichtiger Gehilfe für die Ausübung ihres Berufes oder eines Hobbies. Für andere ist der Hund ein persönlicher Assistent, der individuelle Handicaps ausgleicht und für ein wenig Unabhängigkeit sorgt. Wieder andere wünschen sich, dass die Kinder mit einem tierischen Gefährten groß werden. Viele versuchen, sich mithilfe des Hundes den Bezug zur Natur zu bewahren, brauchen jemanden, der ihnen wertungsfreie Zuwendung schenkt und den sie verwöhnen, ja den sie lieben können und der sie liebt.
Umso verwerflicher finde ich es, wenn man diesen Menschen einzureden versucht, der einzige Weg, ihren Hund mit dem Regeln des menschlichen Alltags vertraut zu machen, führe über Druck, Härte und Ignoranz.

plaudergruppe im ZIB

Ihr Hund ist keine Music Box

Manche meiner LeserInnen wissen vielleicht noch, was eine Music Box ist. Heute heißt es ja eher Juke Box und das klingt schön nostalgisch. Man traf seine Wahl, drückte 2, 3 Knöpfe und schon wurde das gewünschte Lied abgespielt. War das vorbei, drückte man wieder ein paar Knöpfe und das nächste Lied erklang.

 

 

Futterbelohnung

Liebe geht durch den Magen

Schon der Volksmund weiß: Liebe geht durch den Magen. Bei Hunden und bei Menschen.

Manchmal geht es mir richtig auf den Geist: Wie oft muss ich mich eigentlich noch dafür rechtfertigen, dass ich gerne mit Futterbelohnung arbeite. Es wäre doch langsam an der Zeit, dass sich diejenigen rechtfertigen, die noch immer mit Leinenruck, Dominanztheorie und Alpharolle arbeiten!

 

Hundenase stupst Hand c)levi_reinhardreiche2016

Alberne Tricks oder ernsthaftes Training

Gerade habe ich für mein monatliches Radiomagazin „Hunderunde – Gespräche und Gedanken über Hunde und Menschen“ zwei Interviews aufgezeichnet. Es ging um „alberne Tricks“ und ernsthaftes Training. Meine Gesprächspartnerinnen Simone Gräber von Maud und Lolo  und Renate Ploder von der Trick-Boxx sind beide Routiniers in Sachen Tricks und betreiben dabei durchaus ernsthaftes Training .

 

Tricktraining ist salonfähig geworden, das war nicht immer so.