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Schlagwort: Clickertraining

weißer hund legt kopf auf tuch

Mein Hund kann!

Am Beginn eines Gruppenkurses lade ich alle TeilnehmerInnen ein, sich kurz vorzustellen. Ich frage nach den Namen von Mensch und Hund, den Erwartungen an den Kurs, und vor allem bitte ich um Beantwortung der Frage: „Was kann Ihr Hund besonders gut?“

 

Als ich vor Jahren damit begonnen habe, diese Frage zu stellen, geschah das natürlich aus bestimmten Überlegungen heraus. Wie schwer den HundehalterInnen die Antwort auf diese Frage tatsächlich fällt, war mir in diesem Ausmaß nicht klar. Und so ist es mir besonders wichtig, sie wieder und wieder zu stellen.

 

 

viele bunte clicker c)knowwau, online-hundeschule

Und dann hat es „click“ gemacht

Bei mir hat es – spät – „click“ gemacht!

Ich kann mich noch erinnern (….also ehrlich gesagt, hat meine Freundin Ilse mich daran erinnert), wie ich reagiert habe, als sie vor vielen Jahren von einem der damals raren Seminare für fortschrittliche HundetrainerInnen kam und vom Clickertraining erzählt hat. Ja, ich gebe es zu, ich habe sie ausgelacht. Eine Schande sowas!

Allzu absurd erschien mir damals der Gedanke, Hundeerziehung könnte mithilfe dieses kleinen Knack-Dings einfacher sein. Ich habe mich dann doch irgendwie darauf eingelassen und wollte es ausprobieren, dieses moderne Training. Nachträglich betrachtet habe ich dabei falsch gemacht, was man nur falsch machen kann.

clicker zum training

Meine ersten Erfahrungen als Hundetrainer

Meine ersten Erfahrungen in diesem Metier liegen ja schon ziemlich lange zurück und es waren tatsächlich – in Sachen Hund – völlig andere Zeiten. Heute gibt es tolle Ausbildungen, die jungen KollegInnen sind richtig gut vorbereitet, wenn sie ihren ersten Kundenhunden gegenüberstehen. „Zu meiner Zeit“ war das ein bisschen anders.

 

Eine der wichtigsten Erkenntnisse, die mir die beinahe 25 Jahre praktische Erfahrung eingebracht haben, ist „Hundetraining ist Menschentraining“ und, wer die Menschen nicht mag, wird als HundetrainerIn nicht glücklich werden.

 

Begonnen habe ich, wie viele andere auch, in einem Hundesportverein. Da dort Mangel an Trainern herrschte und ich auch damals schon keine Scheu hatte, mich vor Leute hinzustellen und etwas zu erklären, hatte ich mir nichts, dir nichts meinen eigenen Kurs. Die Voraussetzungen waren – außer Spaß an der Freud – sehr bescheiden. Wer mit dem eigenen Hund eine Begleithundeprüfung abgelegt hatte und sich berufen fühlte, konnte alsbald loslegen.

belohnungshappen

Warum Wattebauschwerfen Unsinn ist

Im Allgemeinen wird „Wattebauschwerfen“ als Synonym für eine Art von Hundeerziehung verwendet, bei der die Menschen mit ihren Hunden auf freundliche und verständnisvolle Art umgehen. Und das ist doch ganz wundervoll! Dass „WattebauschwerferIn“ von manchen Zeitgenossen als Ausdruck der Geringschätzung verwendet wird, liegt also eher an der individuellen Bewertung eines freundlichen Umgangs mit dem Hund, sprich daran, dass manche Menschen Freundlichkeit und Kooperation mit Inkompetenz und mangelnder Konsequenz gleichsetzen. „Wattebauschwerfer sind Weicheier!“ – oder so!

 

 

welpe im shop

Was hätten wir denn früher gemacht?!

Was hätten wir denn früher gemacht?

Man kann immer seinen Standpunkt ändern, weil dir niemand verbieten kann, klüger zu werden.“ Kondrad Adenauer

Hundeerziehung einst und jetzt!

Es gab tatsächlich eine Zeit ohne intermediäre Brücke oder konditionierte Entspannung!  Ohne Clicker oder Markerwort und natürlich ohne Leckerchen in der Hosentasche! Es gab sie diese Zeit, in der man kein großes Aufhebens machte, weder um den Hund noch um seine Erziehung. Das Tier war einfach da.

 

 Das hat sich grundlegend geändert. Es gibt Literatur en masse, das Internet stellt eine Fülle von Informationen bereit, sei es in Foren, in Gruppen, auf den verschiedensten Plattformen und nicht zuletzt in den Internetauftritten von TrainerInnen und Hundeschulen.

 

 

Hund springt in den Pool

Der Sprung ins kalte Wasser!

Herzlich willkommen im Hundeblog der Online Hundeschule von know wau

Der Mensch wächst ja bekanntlich an seinen Aufgaben.

Den Plan, ein solches Angebot zu erstellen, den hatte ich schon lang. Auf dem Weg zur Verwirklichung lagen eine ganze Menge Stolpersteine wie z.B. die Technik, die mich zum Schwitzen, zum Verzweifeln und fast zum Resignieren gebracht hat.