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Schlagwort: erwünschtes Verhalten

golden retriever auf der wiese

Ich verstehe Sie

Ich verstehe Sie! Ich weiß genau, wie Sie sich fühlen. Ja wirklich!

Ich weiß, wie es ist, wenn man nur im Dunkeln mit dem Hund rausgehen möchte, damit man niemandem begegnet. Ich fühle mit Ihnen, wenn Sie in einer scheußlichen Gegend Gassi gehen, weil Ihnen da niemand begegnet. Und ich weiß auch, wie es ist, wenn man mit hochrotem Gesicht schleunigst die Szene verlassen möchte, weil man sich nur noch geniert.

 

Ich kenne dieses Gefühl, wenn der eigene Hund sich wieder einmal unmöglich aufführt und die ganze Nachbarschaft Zeuge ist. Die Hilflosigkeit, wenn jemand sagt: „Und? Was ist jetzt mit deinen neumodernen Methoden?“ Die Wut, weil der Hund ausgerechnet jetzt …. Die Einsamkeit, weil niemand mehr auf Besuch kommen und schon gar niemand mehr Sie einladen mag. Und die Scham, nicht einmal einen Hund vernünftig erziehen zu können!

 

 

Oh du stille Zeit

Die Weihnachtszeit hat es ganz schön in sich – und meistens auch schon die Vorweihnachtszeit. Von Ruhe und Besinnung keine Spur. Statt dessen Lärm, Hektik und leider oft auch Streit und Ärger. Vieles beruflicher oder privater Natur will im zu Ende gehenden Jahr noch rasch erledigt werden. Dazu kommen gesellschaftliche Verpflichtungen, Adventveranstaltungen, Weihnachtsfeiern und natürlich auch noch die Weihnachtseinkäufe.

 

2 Hunde kommunizieren

Fernsehen oder Fortbildung

Es ist wieder einmal überstanden. Die Europatour des amerikanischen TV-Stars hat auch in Österreich Station gemacht – und wir haben es überlebt. Während die Fachwelt massiv gegen die Auftritte des selbsternannten Hundeflüsterers auftritt, hält seine Fangemeinde treu zu ihm. Diskussionen auf Augenhöhe zwischen BefürworterInnen und GegnerInnen gibt es wenige – zumindest nicht im Netz. Da wird sich befetzt, was das Zeug hält, wobei ein gewisser Unterschied in Wortwahl und Umgang mit Grammatik ins Auge springt.

 

 

Hund im Arm c)Susi Schützinger

Die Magie der Sprache

Ich liebe Sprachen, ich mag es mit Worten zu spielen und mit Bedacht auch Begriffe zu verwenden, die vielleicht nicht (mehr) allzu üblich sind. Ich mag Feinheiten und freue mich über pointierten Sprachwitz. „Sprechdenken“ ist mir sehr wichtig, weil die Sprache mir hilft, meine Gedanken zu sortieren.

Worte sind für mich sichtbar – oder besser – hörbar gemachte Gedanken. Und dadurch, dass Gedanken hörbar gemacht werden, sozusagen manifestiert, bekommen sie Kraft und Nachdruck. Und damit werden auch die Emotionen, die dazu gehören, kräftiger und nachdrücklicher. Sind es fiese Gedanken, dann folgen fiese Emotionen, sind es schöne Gedanken, dann folgen angenehme Emotionen.

Hundenase und ein trauriger Blick

So ein schlimmer Hund

Im Blog des fantastischen Bud geht es gerade um „schlimme Hunde“ und was sie so alles anstellen – wobei Bud nicht wirklich ein schlimmer Hund ist . Ich nehme das zum Anlass, meine Gedanken ebenfalls niederzuschreiben – darüber, was einen Hund zum schlimmen Hund macht, ob schlimm ein objektives Kriterium ist und was so alles dahinter stecken kann, wenn ein Hund schlimm ist.

 

Ich bin ja nun schon eine ganze Weile im Trainingsbusiness unterwegs und immer mehr fällt mir auf, dass die Kategorien „braver Hund“ und „schlimmer Hund“ für mich gar keine Bedeutung mehr haben. Dennoch werde ich mit diesen Etiketten konfrontiert, wenn KundInnen mit von ihren Hunden erzählen und so Ähnliches sagen wie  „Dann ist er richtig schlimm!“ oder „Im allgemeinen ist er brav!“.

karin mit husky sebadja

Die Frau und der Hund

Bei einem Gespräch unter Hundeleuten ging es um die Schwierigkeiten, einen passenden Hundesitter zu finden und zu bezahlen. Mitten in unsere Überlegungen hinein stellte jemand die Frage, warum denn offenbar nur Frauen mit Hund diese und ähnliche Probleme haben. Die Frage machte mich tatsächlich nachdenklich, denn sie passt auch zu meinen eigenen Beobachtungen: Die Frau und der Hund!