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Schlagwort: Training

golden retriever auf der wiese

Ich verstehe Sie

Ich verstehe Sie! Ich weiß genau, wie Sie sich fühlen. Ja wirklich!

Ich weiß, wie es ist, wenn man nur im Dunkeln mit dem Hund rausgehen möchte, damit man niemandem begegnet. Ich fühle mit Ihnen, wenn Sie in einer scheußlichen Gegend Gassi gehen, weil Ihnen da niemand begegnet. Und ich weiß auch, wie es ist, wenn man mit hochrotem Gesicht schleunigst die Szene verlassen möchte, weil man sich nur noch geniert.

 

Ich kenne dieses Gefühl, wenn der eigene Hund sich wieder einmal unmöglich aufführt und die ganze Nachbarschaft Zeuge ist. Die Hilflosigkeit, wenn jemand sagt: „Und? Was ist jetzt mit deinen neumodernen Methoden?“ Die Wut, weil der Hund ausgerechnet jetzt …. Die Einsamkeit, weil niemand mehr auf Besuch kommen und schon gar niemand mehr Sie einladen mag. Und die Scham, nicht einmal einen Hund vernünftig erziehen zu können!

 

 

struppeiger hund mit rotem Halstuch liegt auf der Seite

Schreckgespenst „Lebenslang belohnen“

„Geduld bringt Rosen“

so lautet ein alter Sinnspruch. Und der bewahrheitet sich – gerade auch im Zusammenhang mit unseren Hunden. Um Gelerntes zur Perfektion zu bringen, braucht es viele Wiederholungen. Ein Musiker beispielsweise, der ein Musikstück vortragen möchte, muss es oft und oft üben, bis die Finger sozusagen von alleine die richtigen Bewegungen machen, richtig greifen, streichen oder anschlagen. Es sind viel  Durchhaltevermögen und Motivation nötig, um dran zu bleiben.

 

plaudergruppe im ZIB

Ihr Hund ist keine Music Box

Manche meiner LeserInnen wissen vielleicht noch, was eine Music Box ist. Heute heißt es ja eher Juke Box und das klingt schön nostalgisch. Man traf seine Wahl, drückte 2, 3 Knöpfe und schon wurde das gewünschte Lied abgespielt. War das vorbei, drückte man wieder ein paar Knöpfe und das nächste Lied erklang.

 

 

Hund pinkelt an Silvesterrakete

Schreck lass nach! Nach Silvester ist vor Silvester

Auf Facebook wurde folgendes Posting, zusammengestellt aus Tasso-, Ebay- und Facebookmeldungen,  veröffentlicht: Zeitraum 26.12.2016 – 4.1.2017

  • Entlaufene Hunde: 669
  • Fundhunde: 126
  • Wieder zu Hause: 300
  • Sichtungen: 35
  • Totfunde: 39
  • Ungeklärt, weil Beiträge gelöscht, Suche beendet oder noch unterwegs: 169

Natürlich weiß ich nicht, ob diese Zahlen wirklich stimmen. Aber es ist eine Tatsache, dass in jedem Jahr etliche Tiere in Todesangst entlaufen und nicht alle diesen Ausflug lebend überstehen.

Hundenase stupst Hand c)levi_reinhardreiche2016

Alberne Tricks oder ernsthaftes Training

Gerade habe ich für mein monatliches Radiomagazin „Hunderunde – Gespräche und Gedanken über Hunde und Menschen“ zwei Interviews aufgezeichnet. Es ging um „alberne Tricks“ und ernsthaftes Training. Meine Gesprächspartnerinnen Simone Gräber von Maud und Lolo  und Renate Ploder von der Trick-Boxx sind beide Routiniers in Sachen Tricks und betreiben dabei durchaus ernsthaftes Training .

 

Tricktraining ist salonfähig geworden, das war nicht immer so.

 

Auf zu neuen Abendteuern

Warum sie als Hundemensch Managementqualitäten brauchen

Warum sie als Hundemensch Managementqualitäten brauchen

 „Als Management bezeichnen wir Maßnahmen, die unerwünschtes Verhalten verhindern, ohne dass man trainierend eingreift“       Sunny Benett

Das Zitat von Sunny Benett erklärt treffend, warum Management im Umgang mit Ihrem Hund so wichtig ist. Selbst der perfekt trainierte Hund war irgendwann noch nicht perfekt und musste alles erst einmal lernen. Und danach üben, kultivieren, generalisieren und als Gewohnheit bzw. zuverlässiges Verhalten etablieren.

hund liegt gemütlich auf der couch

Hausstandsregeln

Hausstandsregeln oder „Darf er das?“

Im Alltag einer Hundeschule wird man so ziemlich mit allem konfrontiert, was im Zusammenleben mit Hunden auftauchen kann. Das beginnt bei den Erziehungsthemen, geht über Ernährung, Pflege und Gesundheitsvorsorge und endet noch lange nicht bei den Ratschlägen, die der oder die Betreffende rundherum erhält. Gerade frischgebackene HundebesitzerInnen sind hochmotiviert und möchten alles richtig machen. Und nicht zuletzt deshalb sind sie auch die idealen Opfer für diverse selbst ernannte Spezialisten. Sogar wildfremde Menschen fühlen sich berufen, unaufgefordert den Neu-HundehalterInnen Ratschläge zu erteilen. Nicht immer sind diese Ratschläge hilfreich, im Gegenteil, sehr oft sind sie verwirrend, widersprechen einander und sorgen für Verunsicherung der HundehalterInnen. Noch dazu ist es ja eine traurige Tatsache, dass sich am allerlängsten und intensivsten diejenigen Aussagen über Hunde halten, die schon lange widerlegt sind. Stichwort: Dominanz!

viele bunte clicker c)knowwau, online-hundeschule

Und dann hat es „click“ gemacht

Bei mir hat es – spät – „click“ gemacht!

Ich kann mich noch erinnern (….also ehrlich gesagt, hat meine Freundin Ilse mich daran erinnert), wie ich reagiert habe, als sie vor vielen Jahren von einem der damals raren Seminare für fortschrittliche HundetrainerInnen kam und vom Clickertraining erzählt hat. Ja, ich gebe es zu, ich habe sie ausgelacht. Eine Schande sowas!

Allzu absurd erschien mir damals der Gedanke, Hundeerziehung könnte mithilfe dieses kleinen Knack-Dings einfacher sein. Ich habe mich dann doch irgendwie darauf eingelassen und wollte es ausprobieren, dieses moderne Training. Nachträglich betrachtet habe ich dabei falsch gemacht, was man nur falsch machen kann.

clicker zum training

Meine ersten Erfahrungen als Hundetrainer

Meine ersten Erfahrungen in diesem Metier liegen ja schon ziemlich lange zurück und es waren tatsächlich – in Sachen Hund – völlig andere Zeiten. Heute gibt es tolle Ausbildungen, die jungen KollegInnen sind richtig gut vorbereitet, wenn sie ihren ersten Kundenhunden gegenüberstehen. „Zu meiner Zeit“ war das ein bisschen anders.

 

Eine der wichtigsten Erkenntnisse, die mir die beinahe 25 Jahre praktische Erfahrung eingebracht haben, ist „Hundetraining ist Menschentraining“ und, wer die Menschen nicht mag, wird als HundetrainerIn nicht glücklich werden.

 

Begonnen habe ich, wie viele andere auch, in einem Hundesportverein. Da dort Mangel an Trainern herrschte und ich auch damals schon keine Scheu hatte, mich vor Leute hinzustellen und etwas zu erklären, hatte ich mir nichts, dir nichts meinen eigenen Kurs. Die Voraussetzungen waren – außer Spaß an der Freud – sehr bescheiden. Wer mit dem eigenen Hund eine Begleithundeprüfung abgelegt hatte und sich berufen fühlte, konnte alsbald loslegen.

bub und hund

Der Hund muss weg

„Der Hund muss weg!“

Wie viele werdende Mütter und Väter hören diesen Satz „Da wirst du jetzt wohl den Hund weggeben!“, wenn sie vom Familienzuwachs erzählen. Ein Alptraum für die meisten Hundemenschen und doch entscheiden sich immer wieder zukünftige Eltern dafür, den vierbeinigen Gefährten einer ungewissen Zukunft auszuliefern. Warum ist das so?