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Schlagwort: Wissen

spielende hunde im grünen

Lassen wir die Kirche im Dorf

Was derzeit in Österreich passiert, gleicht zumindest in den Großstädten schon beinahe einer Hexenjagd auf HundehalterInnen. Ausgelöst durch den unüberlegten Novellierungsvorschlag zur Wiener Hundehalterverordnung, eingebracht in grenzenloser Selbstüberschätzung einer Kommunalpolitikerin, die ihrem Hundehass freien Lauf ließ. Selbstüberschätzung deshalb, weil sie es nicht einmal für nötig befunden hat, sich zuvor mit Fachpersonen, deren es in Österreich ja etliche gibt, zusammenzusetzen.

 

Mann mit Hund

Höflichkeit ist Tierschutz

Die Umweltrentabilität der Höflichkeit

 

Wieso dient Höflichkeit dem Tierschutz?! Ich werde Ihnen gerne erläutern, wie ich das meine. Hier geht es sozusagen um die Umwegrentabilität. Also um einen Effekt, der vielleicht nicht sofort auffällt, aber von nachhaltiger Bedeutung ist.

 

Wir und die anderen

 

Wir Hundemenschen sind auf eine breite Akzeptanz durch Nicht-HundehalterInnen angewiesen. Wir leben in Städten und Dörfern, in Siedlungen oder Wohnblocks. Wir spazieren auf öffentlichen Wegen, in Parks und Erholungsgebieten. Wir benutzen öffentliche Verkehrsmittel, gehen ins Kaffeehaus und nehmen unsere Hunde vielleicht sogar mit zur Arbeit.

 

2 Hunde kommunizieren

Fernsehen oder Fortbildung

Es ist wieder einmal überstanden. Die Europatour des amerikanischen TV-Stars hat auch in Österreich Station gemacht – und wir haben es überlebt. Während die Fachwelt massiv gegen die Auftritte des selbsternannten Hundeflüsterers auftritt, hält seine Fangemeinde treu zu ihm. Diskussionen auf Augenhöhe zwischen BefürworterInnen und GegnerInnen gibt es wenige – zumindest nicht im Netz. Da wird sich befetzt, was das Zeug hält, wobei ein gewisser Unterschied in Wortwahl und Umgang mit Grammatik ins Auge springt.

 

 

Merlin by Foto Flausen

Bloggergeheimnisse

Der Mystery Blogger Award

 

Manchmal darf es auch ein wenig off-topic sein und somit nütze ich die Gelegenheit, mich endlich bei Antonietta Matteo für die Nominierung zum Mystery Blogger Award zu bedanken. Antonietta ist Hundetrainerin in Fürstenfeldbruck, macht wunderbare Fotos und schreibt – vor allem über Hunde. Ihre Kurzgeschichten finden sich zum Beispiel in  „Best of ISSN‘ RÜDE“ und „Mein Hund heißt NEIN“  und natürlich bloggt sie auch – von ihrem eigenen Hund Paolo inspiriert.

Wir haben uns vergangenes Jahr kennengelernt, als Antonietta mit ihrem Mann Helmut und Paolo in Salzburg war. Und wie das unter Hundeleuten so ist, sind uns die Gesprächsthemen vom Hundespaziergang übers Abendessen bis zum Digestif nicht ausgegangen.

copyrith photo.phil (53)

Immer mit der Ruhe!

„Immer mit der Ruhe!“ Diesen Satz dürfen Sie sich gerne einprägen. In vielerlei Hinsicht er beinahe eine Zauberformel. Viele ungute Situationen mit unseren Hunden entstehen durch’s Hudeln. (Für die nicht ÖsterreicherInnen: hudeln bedeutet übereilt und daher mit mangelnder Sorgfalt handeln .) Viel zu viele Dinge machen wir nebenbei, ohne rechte Aufmerksamkeit und ohne Sorgfalt. Drei Sachen zugleich – und nicht eines davon mit vollem Bewusstsein.

 

Mogli entspannt sich

Ich bin im Stress!

„Ich bin im Stress!“ Kennen Sie diesen Satz? Bestimmt! Kaum jemand, der ihn noch nicht verwendet hat. In Zeiten von Facebook & Co scheint es sogar schon zum guten Ton zu gehören, „im Stress“ zu sein. Besonders die Formulierung „ich bin im Stress“ statt „ich habe Stress“ finde ich spannend. Die erweckt bei mir ein Bild, als würde jemand ertrinken im Stress, darin untergehen. Vielleicht ist es ja genau so und wir gehen förmlich unter in all dem Wirbel und dem Zeitdruck in unserem Leben.

 

 

Ist es Liebe

Pünktlich zum Valentinstag sind wir rundherum mit der Liebe konfrontiert – oder zumindest mit dem, was Werbung und Filmindustrie darunter verstehen. „Ist es Liebe?“ Keine Angst, ich werde Sie jetzt nicht mit stelzigen Definitionen langweilen. An dem Versuch, Liebe zu erklären haben sich schon ganze Generationen von Dichtern und Denkern die Zähne ausgebissen.

Und wenn es um Menschen und ihre Haustiere geht, dann ist es ohnehin noch einmal schwieriger herauszufinden, welche Gefühle tatsächlich dahinter stecken. Und ganz bestimmt ist es nicht immer Liebe.

Welttierschutztag, 4. Oktober

Heute ist Welttierschutztag.

„Wir haben nicht zwei Herzen – eins für die Tiere und eins für die Menschen. In der Gewaltausübung gegenüber ersteren und der Gewaltausübung gegen letztere gibt es keinen anderen Unterschied als derjenige des Opfers.“ Alphonse de Lamartine

Grund genug, sich ein wenig mit dem Tierschutz zu beschäftigen. Was ist überhaupt Tierschutz? Diese Frage komplex zu betrachten ist ein schwieriges Unterfangen, es gibt allzu viele Facetten. Tierschutz ist:

  • den örtlichen Tierschutzverein mit einer Spende zu unterstützen
  • die Katze kastrieren zu lassen, um unerwünschten Nachwuchs zu verhindern
  • wenn Umweltaktivisten darauf aufmerksam machen, dass die Weltmeere kaputt gefischt  werden
  • im Winter die Vögel zu füttern
  • Bienen- und Schmetterlingspflanzen in den Garten zu setzen
c) knowwau

Einer muss der Chef sein!

Einer muss doch der Chef sein?!

Ja, da stimme ich Ihnen völlig zu. Letztendlich muss einer das Sagen haben. Aber ganz ehrlich! Was zeichnet denn einen guten Chef aus? Denken wir nur an unsere eigenen Berufserfahrungen: wer war denn in Ihrem Leben ein guter Vorgesetzter, eine gute Vorgesetzte? Jemand, der sie bei jeder Gelegenheit angebrüllt und kritisiert hat? Jemand, der Ihnen jeden Handgriff vorgeschrieben und kontrolliert hat? Oder jemand, der Sie immer wieder in Situationen gebracht hat, in denen Sie völlig überfordert waren und dann auch noch Theater gemacht hat?

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Meine ersten Erfahrungen als Hundetrainer

Meine ersten Erfahrungen in diesem Metier liegen ja schon ziemlich lange zurück und es waren tatsächlich – in Sachen Hund – völlig andere Zeiten. Heute gibt es tolle Ausbildungen, die jungen KollegInnen sind richtig gut vorbereitet, wenn sie ihren ersten Kundenhunden gegenüberstehen. „Zu meiner Zeit“ war das ein bisschen anders.

 

Eine der wichtigsten Erkenntnisse, die mir die beinahe 25 Jahre praktische Erfahrung eingebracht haben, ist „Hundetraining ist Menschentraining“ und, wer die Menschen nicht mag, wird als HundetrainerIn nicht glücklich werden.

 

Begonnen habe ich, wie viele andere auch, in einem Hundesportverein. Da dort Mangel an Trainern herrschte und ich auch damals schon keine Scheu hatte, mich vor Leute hinzustellen und etwas zu erklären, hatte ich mir nichts, dir nichts meinen eigenen Kurs. Die Voraussetzungen waren – außer Spaß an der Freud – sehr bescheiden. Wer mit dem eigenen Hund eine Begleithundeprüfung abgelegt hatte und sich berufen fühlte, konnte alsbald loslegen.